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Was ist eine Post Cycle Therapy?
Als Post Cycle Therapy (kurz PCT, deutsch „Post-Zyklus-Therapie") bezeichnet man die Phase nach dem Absetzen anaboler Steroide, in der versucht wird, die körpereigene Hormonproduktion wieder anzuregen. Wer über Wochen exogene Androgene zuführt, schaltet über negative Rückkopplung die eigene Testosteronbildung weitgehend ab. Nach dem Absetzen steht der Körper dann oft für Wochen bis Monate mit einem Hormondefizit da: niedriges Testosteron, verminderte Libido, Müdigkeit, depressive Verstimmungen und Muskelverlust sind typische Folgen.
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Oxandrolon, international unter dem Markennamen Anavar bekannt, gehört zu den bekanntesten oralen anabolen Steroiden überhaupt. Sein Ruf: mild, gut verträglich, "anfängerfreundlich". Dieser Artikel ordnet das Präparat sachlich ein – Wirkmechanismus, typische Dosierungsbereiche, medizinische Hintergründe und die Risiken, die im Ruf des "sanften Steroids" gern untergehen. Einordnungen zu weiteren Präparaten dieser Wirkstoffgruppe finden Sie in der Kategorie Orale Steroide.
Was ist Oxandrolon?
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Was ist Nandrolon Decanoat (Deca Durabolin)?
Nandrolon Decanoat ist einer der bekanntesten injizierbaren anabolen Steroide überhaupt und wurde ursprünglich in den 1960er-Jahren unter dem Handelsnamen Deca Durabolin eingeführt. Chemisch handelt es sich um ein sogenanntes 19-Nor-Steroid: Gegenüber Testosteron fehlt dem Molekül die Methylgruppe an Kohlenstoffatom 19. Diese kleine strukturelle Veränderung hat große pharmakologische Folgen – Nandrolon bindet stärker an den Androgenrezeptor, aromatisiert deutlich schwächer zu Östrogen und wirkt zusätzlich progestativ, also auf den Progesteronrezeptor.
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Was ist Methandienon (Dianabol)?
Methandienon – international besser bekannt unter dem Handelsnamen Dianabol – ist ein synthetisches anabol-androgenes Steroid, das Ende der 1950er-Jahre entwickelt und Anfang der 1960er-Jahre erstmals auf den Markt gebracht wurde. Es zählt damit zu den absoluten Klassikern unter den oralen Anabolika und hat die Geschichte des Leistungssports wie kaum eine andere Substanz geprägt. Chemisch handelt es sich um ein 17-alpha-alkyliertes Derivat des Testosterons: Durch die Methylgruppe an der 17-alpha-Position übersteht das Molekül den ersten Leberdurchgang (First-Pass-Effekt) und kann daher als Tablette wirken.